Archiv des Autors: Loeweneck

Landart

Kunstunterricht bedeutet nicht immer weißes Zeichenpapier und bunte Farben. Dass Kunstunterricht auch anders ausschauen kann, erlebten die Schülerinnen und Schüler der Übergangsklassen 1-2 Ü und 3-4 Ü am Freitag, den 13. Oktober 2017.

Zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Pawlik und Frau Reichhart und zusätzlich begleitet von Frau Steffensen und Herrn Wirthmann machten sich alle auf den Weg an der Wertach entlang Richtung Norden. Dort, wo dann der Lech die Wertach trifft, waren wir am Ziel, denn dort gibt es eine breite Kiesbank und tausende von Steinen …

Kennenlerntage

Zu Beginn des Schuljahres war alles neu: Die Mittelschule, die neue Klasse mit neuen Mitschülern sowie Lehrerinnen und Lehrern. Um uns alle etwas besser kennenzulernen, trafen wir uns mit Frau Petri und Frau Wilhelm-Claus im Wittelsbacher Park.

Bei verschiedenen Gruppenaktionen konnten wir durch gutes Zusammenarbeiten Punkte gewinnen. Doch das war anfangs gar nicht so einfach. Alle Schülerinnen und Schüler mussten sich erst einmal aufeinander einspielen und es war für manche eine Herausforderung, sich auf so viel Neues einzulassen. Nichtsdestotrotz konnten wir am Ende des Vormittags stolz auf uns sein.

Wir hatten nicht nur den ersten langen Marsch mit Frau Schiller hinter uns, sondern sind auch noch durch den ganzen Park spaziert und haben alle Aufgaben gelöst. Zur Belohnung gab es ein Frühstück im Elterncafé, welches wir gerne eingelöst haben.

Unsere Schüler schmücken einen Christbaum bei Karstadt

Der Advent wurde auch in der Übergangsklasse 3/4 groß geschrieben. In dieser heimeligen Zeit bastelten die Kinder im Projektunterricht mit viel Liebe und Kreativität verschiedene Schmuckstücke für einen ganz besonderen Baum. Im Karstadt Augsburg durfte mit diesen bunten Werken einen eigenen Christbaum dekoriert werden. Für die Übergangsklasse etwas ganz Besonderes, denn für einen der 3 Bäume im Ladengeschäft aus allen Grundschulen ausgewählt zu werden, passiert nicht alle Tage. Der fertige Baum ist nicht nur eine Freude für´s Auge – natürlich gab es auch noch etwas Leckeres für den Bauch sowie ein persönliches Präsent für jeden Einzelnen. Über mehrere Wochen konnten die schönen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler hier von allen bewundert werden. „Oh Tannenbaum, du kannst mir sehr gefallen.“

Frühlingskonzert 2018

„Ich lieb den Frühling, ich lieb den Sonnenschein“, so sangen alle Schülerinnen und Schüler der Löweneck-Grundschule wieder aus vollem Halse beim alljährlichen Frühlingskonzert am Freitag, den 11. Mai im Neubau.

Das Programm war wie immer bunt und vielfältig. Frühlingslieder, Frühlingsgedichte, Frühlingsbilder wechselten sich ab.

Die Übergangsklasse 1 – 2 sang „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“, die Übergangsklasse 3 – 4 am Schluss noch einmal „Ich lieb den Frühling“ (Bild 8) und die Klasse 1b jubelte „Kuckuck, Kuckuck, hurra, endlich ist der Frühling da“

Die Klasse 4a gackerte zusammen mit dem verrückten Huhn um die Wette den Frühling herbei, während die Klasse 4b professionell eine Eigenversion der Vogelhochzeit rappte und so ganz viel Frohsinn verbreitete.

Da wunderte es nicht, dass schlechtes Wetter oder schlechte Laune keine Chance mehr hatten.

Besonders toll war, wie viele Schülerinnen und Schüler den Mut hatten, ganz alleine vor so viel Publikum etwas vorzutragen. Das stellte auch unsere Schulleiterin Frau Siemer voller Bewunderung fest.

Tja, und ganz zum Schluss fand die Löweneck-Grundschule noch ihren Superstar in Person von Frau Lasogga, die für die ganze Schulfamilie solo das Lied sang „Ein bisschen Frieden das wünsch ich dir“.

Nach gut einer Stunde war der ganze Zauber vorbei, doch der Stolz auf die eigene Leistung hielt noch lange an. Und auf jeden Fall freuen wir uns alle schon wenn es im nächsten Jahr wieder heißt: Auf zum Frühlingskonzert!

Tutoren 2018/2019

Die Idee:

Bereits zu Beginn des Schuljahres 2018/19 begann das Tutorenprogramm zwischen der Klasse 6a und 1b. Die Großen sollten den Kleinen helfen, in den ersten Wochen an der Schule zurechtzukommen. Denn für erfahrene Schüler ist z .B. der Weg in den Pausenhof und zurück in das Klassenzimmer selbstverständlich, aber für Kinder, die die ersten Tage an der Schule sind, ist das schon eine große Herausforderung – bei deren Bewältigung wir immer gerne helfen.

Gemeinsames Weihnachten:

Kurz vor den Weihnachtsferien wurde es dann auch im Klassenzimmer der 1b richtig besinnlich. Gemeinsam lasen die älteren und jüngeren Schüler die Weihnachtsgeschichte und bastelten weihnachtliche 3D-Karten. Hatte ein Erstklässler eine Frage oder wusste nicht, wie es weiterging, waren immer gleich Sechstklässler da, die gerne weiterhalfen.

Bau von Insektenhotels:

Im Frühjahr trafen wir uns dann im Klassenzimmer der 6a und bauten gemeinsam Insektenhotels. Schwierigere Aufgaben wie etwa das Zurechtschneiden der Schilfrohre oder das Aushöhlen von Holunderstöcken übernahmen die Schüler der 6a, das Befüllen der Hotels mit diesem Material war Aufgabe der 1b. Gemeinsam gestalteten wir so eine große Anzahl von mindestens 3-Sterne-Unterkünften für Insekten jeder Art

Umweltstation – Energierundgang in der Schule

Klasse 6a und Umweltstation: Energierundgang in der Schule

Einmal hinter die Kulissen in der Schule schauen – das konnte die 6a dank eines Workshops der Umweltstation im Herbst 2018. Wir wollten herausfinden, wieviel Energie unsere Schule verbraucht und vor allem auch wo etwa die Wärme für die Heizungen in unseren Klassenzimmern herkommt. Deshalb nahm uns Herr Gleich mit in den Keller der Löweneckschule. Dort befinden sich viele Rohre und Kessel, die dafür sorgen, dass es in den (meisten) Zimmern im Winter warm ist.

Nach unserer kleinen Exkursion in die Räume unter der Schule, war es dann an uns, herauszufinden, wie viel Energie, z. B. in Form von Licht, wir im Alltag verbrauchen. Dafür nutzten wir spezielle Messgeräte, die uns der Referent der Umweltstation genau erklärte und zeigte, wie man sie nutzt.

ZUKINA

 

ZUkunft KInder NAtur – Die Löweneckschule will WaSserleben!

Wasserläufer, Stockente, Holunderbusch – sie alle haben etwas gemeinsam: Man findet sie direkt vor der Haustüre der Löweneckschule an der Wertach. Deshalb haben sich auch in diesem Schuljahr wieder verschiedene Klassen aus der Grund- und Mittelschule mit Herrn Harazim getroffen, um diese Welt am und im Wasser näher kennenzulernen.

Mit Hilfe von Keschern, Sieben und Lupen fanden wir viele Tiere in der Wertach, deren Namen wir bisher noch nie gehört hatten oder nur aus dem Schulbuch kannten. Aber auch die Pflanzen rund um das Wasser wurden genau unter die Lupe genommen.

Wo wohnt die Raupe? Was sind das für Knubbel auf den Blättern? Ist das eine Ente oder eine Gans? All diese und viele weitere Fragen kamen auf und wir versuchten zusammen mit Herrn Harazim eine Antwort zu finden.

Doch wir haben in diesen Stunden nicht nur viel Neues über Tiere und Pflanzen gelernt, sondern vor allem ist uns wieder klar geworden, wie schön die Welt dort draußen doch sein kann und wie sie sich im Laufe eines Jahres verändert!

Fit for future

Dosenwurf-Staffel, Becherstapeln und Zucker-Quiz: Beim fit4future-Aktionstag am 2. Mai 2019 stellten die Schüler der Grundschule ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten unter Beweis. Viele Klassenzimmer und der Pausenhof verwandelten sich dafür in einen Parcours mit mehreren Stationen. Die Bewegungsstationen erforderten motorisches Geschick, ein Quiz testete das Wissen über Ernährung und bei den Stationen zum Thema Brainfitness konnten die Kinder Körper und Geist trainieren. Die Klassen wurden in jeweils vier Gruppen aufgeteilt und wetteiferten untereinander um die Verteilung der Punkte. Die Klassengruppe mit der höchsten Gesamtpunktzahl wurde Klassensieger. Einige Schüler der Mittelschule unterstützen unseren Aktionstag und halfen an den Stationen.

Die Löweneckschule gehört zu den insgesamt 2.000 Teilnehmern an fit4future, der gemeinsamen Präventionsinitiative der DAK-Gesundheit und der Cleven-Stiftung.

Bundesweiter Vorlesetag 2018/2019

Der Bundesweite Vorlesetag von Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig Vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Für die Klasse 5B konnten wir Herrn Klaus Döderlein, Rektor a. D. und Gründungs- und Vorstands-mitglied der „Freunde der Neuen Stadtbücherei Augsburg e. V.“  als Vorleser gewinnen. Er  las aus dem Buch „Die Krokodilerbande in geheimer Mission“ von Dirk Ahner. Der spannende Krimi handelt von einer skrupellosen Tierschmugglerbande.

Herr Döderlein las uns mehrere Kapitel aus dem Buch vor. Zwischendurch erzählte er, den Inhalt zusammenfassend, auch frei.  Immer wieder bezog er uns als Zuhörer ein, indem er kurze, zum Mitdenken anregende Fragen stellte und wichtige Schlüsselbegriffe anschaulich und humorvoll erklärte. Besonders gefiel uns, dass er seine Stimme verstellen konnte – so erzeugte er bei uns teilweise „Gänsehaut“.

Nach gut 60 Minuten beendete Herr Döderlein seinen Lesevortrag an der spannendsten Stelle der Geschichte. Wir wollten natürlich wissen, wo wir uns das Buch möglichst schnell ausleihen können, um der Schmugglerbande auf die Spur zu kommen. Als Herr Döderlein antwortete: „Ich schenke euch das Buch für die Leseinsel“, freuten wir uns sehr.

Bei der Verabschiedung gaben unsere Klassensprecher unserem Gast zu verstehen, dass die Klasse in der Vorbereitung auf den Vorlesetag ein Gedicht mit der Überschrift „Getuschel“ von Jürgen Spohn eingeübt hat. „Wir haben daraus einen Rap gemacht.“ Das Gedichtete durften wir nun vorführen und bekamen dafür Applaus.

Da hatte Herr Döderlein noch eine lustige Idee. Er schrieb uns folgenden Text an die Tafel:

„Die Menschen sagen immer: die Zeiten werden schlimmer.

Die Zeiten bleiben immer. Die Menschen werden schlimmer.“

(J. Ringelnatz)

Wir sprachen das Gedicht am Anfang leise, steigerten die Lautstärke in der Mitte.  Am Schluss flüsterten wir fast.

Mit einer pantomimischen Darstellung zu dem Gedicht „Riesenhände“ von Lutz Rathenow verabschiedeten wir uns von unserem Vorleser, Herrn Döderlein.