Besuch im Waldpavillon

Passend zu unserem NT-Thema „Wald“, besuchten wir im Winter des Schuljahres 2018/19 den Waldpavillon am Rande des Siebentischwaldes.

Hier wiederholten und vertieften wir Vieles, was wir im Unterricht besprochen hatten, lernten aber auch viel Neues kennen. So durften wir zum Beispiel echte Tierfelle streicheln und vergleichen oder präparierte Tiere wie Schmetterlinge, Füchse, Vögel, Marder und viele mehr anfassen und ganz genau unter die Lupe nehmen. Im Waldpavillon wurde uns wieder einmal klar, wie wichtig der Wald auch für jeden einzelnen von uns ist, weil er zum Beispiel für die Fotosynthese oder zur Trinkwasser-Gewinnung sehr wichtig ist.

Anschließend gingen wir auch noch in den verschneiten Siebentischwald und suchten Verstecke, in denen unsere Überraschungseier schön warm blieben – was gar nicht so einfach war!

Organspende – Aufruf einer Schülerin

Hey Ihr,

wusstet Ihr schon, dass man bald mit 16 Jahren Organspender ist? Nein? Dann werdet Ihr hier weiterlesen müssen, um mehr darüber zu erfahren.

Es kommt ein neues Gesetz raus, dass man mit 16 Jahren automatisch Organspender wird, weil Politiker denken, dass man dadurch mehr Menschenleben retten kann. Laut einer Studie kommen auf ca. 10.000 Patienten auf der Warteliste ca. 1000 mögliche Spender. Dadurch entstehen extrem lange Wartezeiten, die sowohl den Patienten, als auch Krankenhäusern und Krankenkassen ein Vermögen kosten.

Bislang war das eine freiwillige Sache für die sich jeder entscheiden konnte, der einen Organspendeausweis hat. Nun soll es Pflicht sein, seine Organe im Falle des eigenen Todes zu spenden. Will man nicht spenden, müsste man ausdrücklich widersprechen. Es stellt sich die Frage ob man wirklich bis zum Schluss medizinisch richtig versorgt wird oder ob man etwaige Geräte früher abschaltet oder andere Behandlungsmaßnahmen nicht mehr in Erwägung zieht um an die Organe des Patienten heranzukommen. Das sich daraus ergebende moralische Zerwürfnis wird immer zu einer heiß umstrittenen Diskussion führen, bei der es auch um Grundsätze verschiedener Glaubensrichtungen geht, die eine Entnahme oder das Einsetzen fremder Organe verbieten.

Für das Gesetz spricht jedoch, dass man nach dem Tod seine Organe nicht mehr braucht.

Außerdem sprechen sich viele Religionen für das Prinzip der Nächstenliebe aus, und was wäre ein größeres Zeugnis eben jener Liebe als einem anderen Menschen vor dem Tod zu bewahren?

Damit geht der Innere Frieden mit dem Gedanken einher einem anderen Menschen ein Leben geschenkt zu haben.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich den Gesetzesentwurf unterstütze, da man ein oder mehrere Menschenleben retten kann, obwohl man bereits tot ist. Für jeden besteht die Möglichkeit, dem ganzen zu widersprechen wenn man nicht möchte. Jeder hat das Recht über sich und seinen Körper zu entscheiden.

Schulsanitäter

Ein großes Dankeschön geht auch in diesem Jahr an unsere Schulsanitäter. Mit viel Engagement und Empathie kümmerten sie sich in den Pausen und wann immer notwendig um unsere Verletzten und sorgten so für mehr Sicherheit im Schulhaus.

Damit auch immer das passende und vor allem ausreichend Verbandsmaterial zur Verfügung steht, verwenden sie nicht nur ihre Freizeit, um die Bestände zu prüfen, sondern kümmern sich auch selbstständig bei ihren regelmäßigen Treffen bei den Johannitern um Ersatz.

Vielen Dank auch an die Johanniter, die unsere Schulsanitäter in regelmäßigen Abständen fort- und weiterbilden und ihnen eine wertvolle Möglichkeit aufzeigen sich sozial zu engagieren.

Alles Plastik – oder was?

Da sich die Natur-AG immer gerne mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, passte es gut, als die Umweltstation im Herbst einen Workshop mit dem Titel „Alles Plastik oder was?“ anbot.

Die Referentin zeigte uns auf, welche große Rolle das Material Plastik in unserem Leben einnimmt. Da ein Großteil des Plastiks nicht recycelt werden kann, landet vieles davon im Meer. Das führt dazu, dass viele Tiere qualvoll sterben oder kleinste Plastikteilchen in sich umhertragen.

Deshalb stellte uns die Referentin viele verschiedene Wege vor, wie man im Alltag den Einsatz von Plastik vermeiden kann – und manche davon sind richtig einfach!

 

AG Schulgarten

 

Schon am Anfang jedes Schuljahres ist eine der ersten Fragen der Natur-AG, wann wir wieder mit unserem Herzensprojekt, dem Anbau und Verkauf der Tomaten, beginnen. Schon im Herbst machen wir uns dann erste Gedanken, was wir dieses Jahr besser machen könnten und was wir uns von dem Erlös des Verkaufs gönnen könnten.

 

Dieses Schuljahr war uns klar: Tomaten allein reichen nicht! Wir wollen mehr! Ab jetzt sollte es auch Zucchini und Gurken geben! – Gesagt, getan.

Nach den Faschingsferien ging es wieder los. Wir holten unsere Geräte und Erde aus dem Keller und säten die ersten Samen aus. Ab jetzt wurde es spannend. Jedes Mal, wenn wir das Klassenzimmer der 6a betraten, schauten wir nach den ersten grünen Pflanzen, die hoffentlich aus der Erde schauen würden. Nach einer guten Woche war es soweit. Die liebevolle Pflege mit täglichem Gießen und dem Suchen der sonnigsten Plätzchen hatte sich gelohnt. Fast alle Samen keimten und entwickelten sich zu Pflanzen.

Jetzt kam der zweite große Teil der Arbeit auf uns zu: Plakate mussten gestaltet, Tipps zur Pflege geschrieben, Blumentöpfe beschriftet und Pflanzen umgetopft werden.

Am Ende des Frühlings sind wir immer mächtig stolz auf unsere Arbeit, weil man einfach sieht, was man selbst mit ein bisschen Einsatz schaffen kann. Wenn wir dann in den Sommerferien die Früchte ernten können, hat sich die viele Arbeit gelohnt!

Tutoren 2018/2019

Die Idee:

Bereits zu Beginn des Schuljahres 2018/19 begann das Tutorenprogramm zwischen der Klasse 6a und 1b. Die Großen sollten den Kleinen helfen, in den ersten Wochen an der Schule zurechtzukommen. Denn für erfahrene Schüler ist z .B. der Weg in den Pausenhof und zurück in das Klassenzimmer selbstverständlich, aber für Kinder, die die ersten Tage an der Schule sind, ist das schon eine große Herausforderung – bei deren Bewältigung wir immer gerne helfen.

Gemeinsames Weihnachten:

Kurz vor den Weihnachtsferien wurde es dann auch im Klassenzimmer der 1b richtig besinnlich. Gemeinsam lasen die älteren und jüngeren Schüler die Weihnachtsgeschichte und bastelten weihnachtliche 3D-Karten. Hatte ein Erstklässler eine Frage oder wusste nicht, wie es weiterging, waren immer gleich Sechstklässler da, die gerne weiterhalfen.

Bau von Insektenhotels:

Im Frühjahr trafen wir uns dann im Klassenzimmer der 6a und bauten gemeinsam Insektenhotels. Schwierigere Aufgaben wie etwa das Zurechtschneiden der Schilfrohre oder das Aushöhlen von Holunderstöcken übernahmen die Schüler der 6a, das Befüllen der Hotels mit diesem Material war Aufgabe der 1b. Gemeinsam gestalteten wir so eine große Anzahl von mindestens 3-Sterne-Unterkünften für Insekten jeder Art

Umweltstation – Energierundgang in der Schule

Klasse 6a und Umweltstation: Energierundgang in der Schule

Einmal hinter die Kulissen in der Schule schauen – das konnte die 6a dank eines Workshops der Umweltstation im Herbst 2018. Wir wollten herausfinden, wieviel Energie unsere Schule verbraucht und vor allem auch wo etwa die Wärme für die Heizungen in unseren Klassenzimmern herkommt. Deshalb nahm uns Herr Gleich mit in den Keller der Löweneckschule. Dort befinden sich viele Rohre und Kessel, die dafür sorgen, dass es in den (meisten) Zimmern im Winter warm ist.

Nach unserer kleinen Exkursion in die Räume unter der Schule, war es dann an uns, herauszufinden, wie viel Energie, z. B. in Form von Licht, wir im Alltag verbrauchen. Dafür nutzten wir spezielle Messgeräte, die uns der Referent der Umweltstation genau erklärte und zeigte, wie man sie nutzt.

ZUKINA

 

ZUkunft KInder NAtur – Die Löweneckschule will WaSserleben!

Wasserläufer, Stockente, Holunderbusch – sie alle haben etwas gemeinsam: Man findet sie direkt vor der Haustüre der Löweneckschule an der Wertach. Deshalb haben sich auch in diesem Schuljahr wieder verschiedene Klassen aus der Grund- und Mittelschule mit Herrn Harazim getroffen, um diese Welt am und im Wasser näher kennenzulernen.

Mit Hilfe von Keschern, Sieben und Lupen fanden wir viele Tiere in der Wertach, deren Namen wir bisher noch nie gehört hatten oder nur aus dem Schulbuch kannten. Aber auch die Pflanzen rund um das Wasser wurden genau unter die Lupe genommen.

Wo wohnt die Raupe? Was sind das für Knubbel auf den Blättern? Ist das eine Ente oder eine Gans? All diese und viele weitere Fragen kamen auf und wir versuchten zusammen mit Herrn Harazim eine Antwort zu finden.

Doch wir haben in diesen Stunden nicht nur viel Neues über Tiere und Pflanzen gelernt, sondern vor allem ist uns wieder klar geworden, wie schön die Welt dort draußen doch sein kann und wie sie sich im Laufe eines Jahres verändert!

Fit for future

Dosenwurf-Staffel, Becherstapeln und Zucker-Quiz: Beim fit4future-Aktionstag am 2. Mai 2019 stellten die Schüler der Grundschule ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten unter Beweis. Viele Klassenzimmer und der Pausenhof verwandelten sich dafür in einen Parcours mit mehreren Stationen. Die Bewegungsstationen erforderten motorisches Geschick, ein Quiz testete das Wissen über Ernährung und bei den Stationen zum Thema Brainfitness konnten die Kinder Körper und Geist trainieren. Die Klassen wurden in jeweils vier Gruppen aufgeteilt und wetteiferten untereinander um die Verteilung der Punkte. Die Klassengruppe mit der höchsten Gesamtpunktzahl wurde Klassensieger. Einige Schüler der Mittelschule unterstützen unseren Aktionstag und halfen an den Stationen.

Die Löweneckschule gehört zu den insgesamt 2.000 Teilnehmern an fit4future, der gemeinsamen Präventionsinitiative der DAK-Gesundheit und der Cleven-Stiftung.

Bundesweiter Vorlesetag 2018/2019

Der Bundesweite Vorlesetag von Stiftung Lesen, der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und gilt heute als das größte Vorlesefest Deutschlands. Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und so Freude am Lesen wecken. Die Vorleser an diesem Aktionstag zeigen mit viel Leidenschaft, ehrenamtlich und unentgeltlich, wie schön und wichtig Vorlesen ist. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen.

Für die Klasse 5B konnten wir Herrn Klaus Döderlein, Rektor a. D. und Gründungs- und Vorstands-mitglied der „Freunde der Neuen Stadtbücherei Augsburg e. V.“  als Vorleser gewinnen. Er  las aus dem Buch „Die Krokodilerbande in geheimer Mission“ von Dirk Ahner. Der spannende Krimi handelt von einer skrupellosen Tierschmugglerbande.

Herr Döderlein las uns mehrere Kapitel aus dem Buch vor. Zwischendurch erzählte er, den Inhalt zusammenfassend, auch frei.  Immer wieder bezog er uns als Zuhörer ein, indem er kurze, zum Mitdenken anregende Fragen stellte und wichtige Schlüsselbegriffe anschaulich und humorvoll erklärte. Besonders gefiel uns, dass er seine Stimme verstellen konnte – so erzeugte er bei uns teilweise „Gänsehaut“.

Nach gut 60 Minuten beendete Herr Döderlein seinen Lesevortrag an der spannendsten Stelle der Geschichte. Wir wollten natürlich wissen, wo wir uns das Buch möglichst schnell ausleihen können, um der Schmugglerbande auf die Spur zu kommen. Als Herr Döderlein antwortete: „Ich schenke euch das Buch für die Leseinsel“, freuten wir uns sehr.

Bei der Verabschiedung gaben unsere Klassensprecher unserem Gast zu verstehen, dass die Klasse in der Vorbereitung auf den Vorlesetag ein Gedicht mit der Überschrift „Getuschel“ von Jürgen Spohn eingeübt hat. „Wir haben daraus einen Rap gemacht.“ Das Gedichtete durften wir nun vorführen und bekamen dafür Applaus.

Da hatte Herr Döderlein noch eine lustige Idee. Er schrieb uns folgenden Text an die Tafel:

„Die Menschen sagen immer: die Zeiten werden schlimmer.

Die Zeiten bleiben immer. Die Menschen werden schlimmer.“

(J. Ringelnatz)

Wir sprachen das Gedicht am Anfang leise, steigerten die Lautstärke in der Mitte.  Am Schluss flüsterten wir fast.

Mit einer pantomimischen Darstellung zu dem Gedicht „Riesenhände“ von Lutz Rathenow verabschiedeten wir uns von unserem Vorleser, Herrn Döderlein.